Erste Mannschaft gewinnt in Borken

Gegen den Viererpokalsieger Borken traten wir mit zwei Ersatzspielern an. Jasper Kamphuis durfte nicht spielen, da er gegen Klaus Schroer meist verliert. Da er und Menno sowieso in den Niederlanden spielen wollten, rückten alle zwei Bretter vor. Für die beiden kamen Klaus Baer und Emilian Hauser zum Zuge. Dabei feierte Emilian sein Debüt in der Regionalliga.

Auch die Borkener kamen nicht ohne Ersatzspieler aus. So waren deren Stammspieler an Brett fünf, sechs und acht verhindert. Dafür kamen drei Nachwuchsspieler aus der zweiten Borkener Mannschaft zum Zug.

Unsere Ersatzspieler punkteten im Gegensatz zum letzten Spiel deutlich besser. Klaus Baer hatte an Brett sieben zwar eine gute Stellung auf dem Brett, aber wenig Zeit. Doch plötzlich hatte er die Partie gewonnen.

Emilian Hauser hatte dagegen in der Eröffnung und im Mittelspiel Probleme. Gegen Ende konnte er in ein Endspiel Turm und König gegen Bauer und König abwickeln. Dies war wohl technisch gewonnen für Emilian, der den Turm hatte. Das fand er allerdings nicht am Brett, sondern erst viel später in der Analyse.

Trotzdem hatten unsere Ersatzspieler mit 1,5-0,5 Punkten gut vorgelegt.

Allerdings glichen die Borkener postwendent aus. Martin Lütkehermölle hatte sich an Brett drei mit weißen Steinen zwar positionelle Vorteile erspielt. Doch nach einem Patzer war plötzlich eine Figur weg und er gab sich geschlagen.

Auch Martin Storck musste sich an Brett sechs geschlagen geben. Er hatte zwar im Mittelspiel einen Bauern gewonnen. Aber sein Gegner hatte dafür aktives Figurenspiel und nachdem der Bauer wieder verloren ging, war auch die Partie für Borken entschieden.

Zu dieser Zeit hatte Jürgen Rothkegel an Brett fünf bereits eine Figur mehr. In einer wilden Partie hatte er einen Bauern geopfert. Dafür stand sein Gegner sehr gedrängt. In einem lichten Moment gewann Jürgen eine Figur, denn die gegnerische Dame deckte zwei zu schlagende Figuren. Da Jürgen die Figuren in der richtigen Reihenfolge schlug, war am Ende eine Figur mehr auf Jürgens Seite. Sein Gegner wollte noch sehen, ob Jürgen mit einer Mehrfigur gewinnen kann. Dies konnte Jürgen.

Damit war der Ausgleich mit 2,5-2,5 wieder hergestellt. Und in allen drei verbleibenden Stellungen standen wir besser oder ausgeglichen.

Zunächst zeigte Philipp Reckzügel, dass er nächste Saison an Brett eins spielen möchte. Er ließ nichts anbrennen und tauschte einfach alle Figuren ab, damit Klaus Schroer nicht gegen ihn gewinnen konnte. Am Ende hatte Philipp einen Bauern und sein Gegner einen Springer übrig. Die Partie endete damit friedlich.

An Brett zwei spielte Torsten Hoge mit den schwarzen Steinen. Da er heute Menno Monsma vertrat, spielte er die holländische Verteidigung und zwar in der Stonewall Edition. Sein Gegner hatte sich zwar Vorteile erspielt, konnte diese aber nicht umsetzen. Im geeigneten Moment öffnete Torsten die Stellung, rannte im Damenendspiel furchtlos mit seinem König auf dem Brett herum und wickelte später in ein vorteilhaftes Läuferendspiel ab.

8 7 6 5 4 3 2 1 a b c d e f g h Lizenz: CC BY-SA 3.0, siehe unten

Das Läuferendspiel gewann er problemlos. Damit stand es 4-3 für uns. Der erste Mannschaftspunkt war gesichert.

An Brett vier spielte noch André Langendijk mit den schwarzen Steinen. Sein Gegner wollte unbedingt durch einen Mattangriff gewinnen. André nahm alle Bauern mit und konnte in ein Turmendspiel mit zwei Mehrbauern abwickeln. Dies war sicher auch zu gewinnen, allerdings reichte uns auch die Punkteteilung, die am Ende herauskam.

Mit diesem 4,5-3,5 Sieg haben wir uns erst einmal aus der Abstiegszone verabschiedet. In der nächsten Runde gegen Heiden dürfen Jasper und Menno auch wieder mitspielen. Diese wird am 18.04.2026 in Gronau ausgespielt.