Zweite Mannschaft holt wichtigen Mannschaftspunkt gegen SC Steinfurt II

Gegen Steinfurt traten wir gestern fast in Bestbesetzung an. Nur Wolfgang Naber fehlte. Dafür kam Wladimir Bayer ins Team. Die Steinfurter mussten sogar zwei Spieler ersetzten.

Damit waren wir an allen Brettern leicht favorisiert. An Brett acht spielte Wladimir Bayer, der gerade seine Erstwertungsdwz von knapp 1900 bekommen hatte. Damit war er seinem Gegner stark überlegen. Wladimir verlor in der Eröffnung erst einen Bauern. Dann überzog sein Gegner allerdings die Partie und Wladimir errang den Sieg bereits nach anderthalb Stunden. Mit drei Punkten aus drei Partien wird er dann wohl demnächst die 1900er DWZ Marke überschreiten.

Dann folgten einige Punkteteilungen. Klaus Baer einigte sich recht früh mit seinem Gegner auf ein Remis. Die anderen drei Punkteteilungen von Tim Klönne (Brett 1), Dr. Klaus Reinhold (Brett 2) und Emilian Hauser (Brett 7) waren deutlich umkämpfter. Dabei übersah Dr. Klaus Reinhold im 19. Zug einen Figurengewinn. Danach verflachte die Partie recht schnell und endete in einem Remis. Emilian Hauser verlor im Mittelspiel einen Bauern, verteidigte sich dann umsichtig ins Remis.

Nun folgten zwei Niederlagen. Gerd Schlüter verteidigte sich an Brett fünf mit den schwarzen Steinen gegen zwei weit vorgerückte gegnerische Zentralbauern. Diese entschieden die Partie für die Gegner.

Thorsten Schöwer-Lingemann hatte dagegen seine Zentralbauern nach vorne geworfen. Seine Gegnerin verteidigte sich sehr umsichtig und widerlegte seinen Plan und so musste Thorsten in die Niederlage einwilligen.

Nun musste Friedhelm Binger an Brett drei seine Partie gewinnen um einen Mannschaftspunkt zu sichern. Friedhelm war sehr gut vorbereitet. Er kam gerade von einem zweiwöchigen Trainingslager auf Norderney zurück. Friedhelm spielte mit den schwarzen Steinen und sein Gegner hatte einen isolierten Bauern ohne Kompensation. In der Folge gelang es Friedhelm die Partie in ein Springerendspiel umzuwandeln und den isolierten Bauern zu gewinnen. Sein Gegner versuchte noch mit einem Springeropfer einen seiner zwei Freibauern durchzubringen. Nachdem Friedhelm diese blockiert hatte, gab sein Gegner kurz vor dem 60. Zug auf.

Mit diesem Unentschieden hat sich unsere zweite Mannschaft ein wenig Luft im Abstiegskampf verschafft. Am nächsten Sonntag wird in der NRW Klasse die letzte Runde ausgespielt. Danach steht fest wieviele Mannschaften in den darunterliegenden Ligen absteigen. Da die zweite Mannschaft derzeit auf Platz sechs steht könnte dann schon der Klassenerhalt vorzeitig erreicht werden.